8. Jahrestagung der Deutschen Akademie für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e.V.
Sonntag, 24. Mai 2009
13.00 – 13.45 Uhr – Saal Greifswald
Kurs-Nr. 49
Neues Konzept für die Septoturbinoplastik*
Kursleiter: G. Mlynski, Greifswald
Zielsetzung: Als Grundlage für die Septoturbinoplastik wird die Physiologie und Pathophysiologie der Septumdeviation und kompensatorischen Muschelhyperplasie in Verbindung mit der nasalen Atemströmung und der respiratorischen Funktion dargestellt. Dem Kursteilnehmer wird ein neues Konzept für die Septoturbinoplastik vermittelt, welches die physiologischen Aspekte stärker berücksichtigt.
Kurzfassung: Voraussetzung für die respiratorische Funktion der Nase sind u. a. eine große Schleimhautoberfläche und ein Spaltraum, den die Luft mit einem geringen Strömungswiderstand passieren kann. Der Spaltraum wird medial vom Septum und lateral von den Muscheln begrenzt. Das Septum ist im asymmetrischen Schädel in über 90% der menschlichen Population nicht gerade. Der Zuckerkandelsche Begriff „physiologische Septumdeviation“ wird erklärt und von der „pathologischen Deviation“ unterschieden. Darauf aufbauend wird dem Kursteilnehmer ein Konzept für die Septoturbinoplastik vermittelt, bei dem das Ziel nicht ein gerades Septum, sondern die Wiederherstellung des Spaltraumes in der Nase ist. * Kurs zur Vorbereitung auf die Facharztprüfung
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