8. Jahrestagung der Deutschen Akademie für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e.V.
Sonntag, 24. Mai 2009
11.00 – 11.45 Uhr – Saal Demmin
Kurs-Nr. 53
Diagnostik und Therapie des Morbus Menière*
Kursleiter: G. Baier, I. Ott, F. Hoppe, Darmstadt/Oldenburg
Ausgehend vom aktuellen Stand der Wissenschaft zur Pathogenese und Pathophysiologie des Morbus Menière werden die für den HNO-Arzt relevanten diagnostischen Methoden vorgestellt und im Hinblick auf ihre Aussagekraft kontrovers diskutiert. Der Schwerpunkt des Kurses bildet die detaillierte Präsentation der konservativ-medikamentösen sowie insbesondere der chirurgischen Maßnahmen, die von der Einlage eines Paukenröhrchens über die Saccuschirurgie bis zur Neurektomie reichen. In diesem Kontext werden auch die Vor- und Nachteile der heute weit verbreiteten transtympanalen Labyrinthintoxikation mit Gentamicin diskutiert. Unter Berücksichtigung aller Therapieoptionen wird ein Stufenkonzept für die Behandlung des Morbus Menière vorgestellt.
Ziel des Kurses ist es, den Kursteilnehmer in die Lage zu versetzen, selbstständig sinnvoll abgewogene Therapieentscheidungen zu treffen. * Kurs zur Vorbereitung auf die Facharztprüfung
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